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MTRA Radiologie Prinz, 01-04-2013

April 2013

Eine ganz neue Erfahrung...

 

Bereits zu Beginn meiner Ausbildung zum MTRA spielte ich mit dem Gedanken später mal in die Schweiz zu gehen. Als jedoch ein Kollege aus dem MRT mir die Schweiz ans Herz legte und meinte, ich sollte auf jeden Fall dahin und mir das mal ansehen, wurde der Gedanke immer attraktiver.

Als ich im Februar nun meine zukünftige Karriere planen musste, fiel die Entscheidung: ich gehe in die Schweiz. Dazu animierte mich in erster Linie nicht nur der Bericht des Kollegen sondern auch die Berichte auf einer Internetseite von Shadi und Katja. 

Zunächst zögerte ich auch, weil ich das Verfahren mit einer Agentur nicht kannte und es mir sofort durch den Kopf schoss, dass es wohl ein Hacken geben müsste, denn so toll kann das gar nicht sein. Außerdem musste ich zwangsläufig an Vermittlungsagenturen denken, die in Deutschland ansässig sind und beim Vermitteln immer ein schlechteres Gehalt für den Vermittelten erreichen sowie Stellen anbieten, die zeitlich begrenzt sind. Gleich vorweg: Es sollte eine ganz neue Erfahrung werden, denn das alles traf nicht zu. Ich muss sagen mich zogen immer wieder die gleichen Vorteile an:

 - Ich wollte wieder zurück in den Süden in die Alpennähe, da ich nur für die Ausbildung nach Frankfurt zog

- Gute Verdienstmöglichkeiten

- Eine stabile Situation der Schweiz (im Vergleich zur EU)

- Festanstellungen in der Schweiz, die es in der BRD immer seltener bis gar nicht gibt

- Ein anderes Ansehen meiner Tätigkeit und Qualifikation

So entschloss ich mich einfach mal zu bewerben, denn in Deutschland würde ich immer eine Stelle finden, während die Schweiz wohl eine rießen Chance ist!

Noch in der gleichen Woche bekam ich vom Herrn Dames eine Antwort per E-mail mit einigen Verbesserungsvorschlägen bezüglich meines Lebenslaufes, damit dieser Aussagekräftiger wird.

Keine 3 Wochen später erhielt ich ein Angebot vom Herrn Dames in einem Spital in der Nähe von Zürich. Natürlich war ich darauf bedacht, dass alles hieb- und stichfest ist und so habe ich massenweise Bewertungen über das Spital gelesen und musste feststellen, dass alles noch viel besser ist, als ich es mir vorgestellt habe.

Herr Dames bot mir auch gleich an, mich noch in der darauffolgenden Woche dort vorzustellen. Ich war sehr erstaunt, dass alles so schnell ging. Ich muss auch ehrlich gestehen, ich bin recht misstrauisch geworden, als Herr Dames sogar das mit der Unterkunft für eine Nacht klären wollte, da ich das aus Deutschland gar nicht kenne. Doch ich entschied mich das alles an einem Tag zu planen und am Abend wieder zurück zu sein.

Das Spital

 

Als ich mich auf den Weg machte erhielt ich bereits auf der Fahrt eine weitere E-mail, dass eine weitere Stelle an mir Interesse bekundet hatte und ich die Möglichkeit hätte, mich auch dort vorzustellen. Das war perfekt!

Um 8:00 sprach ich im ersten Spital vor und ich wurde gleich sehr freundlich empfangen. Die Kollegen waren sehr verständnisvoll, dass ich nicht gleich alles verstand (Schweizer-Deutsch). Ich durfte in jede Abteilung etwas reinschnuppern und mir ein eigenes Bild machen. Nach einem halben Tag ging es gleich zur Personalabteilung, wo ich über sämtliche Sachen aufgeklärt wurde, was Verwaltungstechnisch von Bedeutung war.

(Da ich mich für das erste Spital entschieden habe, möchte ich auf die zweite Stelle nicht näher eingehen, obwohl ich auch dort sehr freundlich aufgenommen wurde und auch etwas reinschnuppern konnte).

Zuhause angekommen stand für mich eins fest: Da will ich arbeiten!

Noch am nächsten Tag rief ich im Spital an und sagte verbindlich zu. Vorgestern, am 30.03 waren die Unterlagen bereits bei mir im Briefkasten.

   

Greifensee

 

 

Ich freue mich wahnsinnig, die neue Stelle anzutreten.

Vielen herzlichen Dank Herr Dames! So eine tolle Leistung habe ich noch nie erfahren dürfen!

Erstkontakt war 20.02 und bereits am 30.03 der Vertrag!

Nochmals vielen Dank!

Prinz

 

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